Heilpraxis Katja Maar
Heilpraxis Katja Maar

Klassische Homöopathie

 

Was versteht man unter Klassischer Homöopathie?

 

Die Klassische Homöopathie gründet sich auf den Arzt Samuel Hahnemann.

Er entdeckte im 18. Jahrhundert, dass eine Substanz, die normalerweise in hoher Dosis giftig wirkt, ein Heilmittel sein kann, wenn sie in einem bestimmten Verfahren stark verdünnt und verschüttelt wird.

Dieses homöopathische Mittel wird dann bei Krankheiten, die in ihrer Symptomatik der Giftwirkung des Ausgangsstoffes ähneln, eine Heilreaktion auslösen.

Hahnemann prägte daraus den Satz:

 

Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden.

 

Diese Erkenntnis war für seine Zeit revolutionär, fand aber immer mehr Anhänger, zumal die Homöopathie auch bei schweren Krankheiten wie der Cholera, Typhus und der spanischen Grippe, ganz erstaunliche Erfolge aufweisen konnte.

Wie wirken homöopathische Mittel?

 

Das richtige homöopathische Mittel aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Der Körper wird dazu angeregt sich selbst zu helfen.

Bei akuten Krankheiten, zum Beispiel bei fiebernden Kindern, kann ein homöopathisches Mittel oft sehr schnell zu einer Besserung führen.

Bei chronischen Krankheiten wirkt eine homöopathische Konstitutionsbehandlung langsam aber stetig. Oft werden im Laufe der Behandlung mehrere Mitttel gebraucht.

Die Heilung vollzieht sich auf einer tiefen Ebene und wirkt auf Körper, Geist und Seele.

 

Im Gegensatz zur gängigen Schulmedizin wird das Mittel nur selten gegeben.

Bei einer chronischen Erkrankung z.Bsp., bei der man oft ein homöopathisches Mittel in der Potenzstufe C200 gibt, wird meist erst nach 4 Wochen eine erneute Gabe nötig sein oder ein zweites Mittel gegeben.

Auch in der Beurteilung der Arzneiwirkung muss man umdenken:

Medikamente der Schulmedizin wirken oft kurzfristig bessernd, langfristig aber kommt es zu Nebenwirkungen und die Krankheitsneigung bleibt bestehen.

Homöopathische Mittel haben manchmal eine kurzfristige Erstverschlechterung zur Folge, wirken aber auf lange Sicht (Wochen und Monate) heilend.

Wie kann man sich den Ablauf einer homöopathischen Behandlung vorstellen?

 

Für die Wahl des richtigen homöopathischen Mittels, ist es entscheidend, die Symptome und das Befinden so genau wie möglich zu erfassen.

Die Anamnese, das heißt die Aufnahme der Krankengeschichte, ist deshalb sehr gründlich und dauert ein bis zwei Stunden.

 

In der Sprechstunde wird gefragt (z.Bsp. bei einer Neigung zu Kopfschmerzen):

- Seit wann bestehen die Beschwerden? Gab es einen bestimmten Auslöser?

- Zu welcher Tageszeit sind die Beschwerden am schlimmsten?

- Wo genau sitzt der Schmerz?  An der Stirn, Hinterkopf.....

- Wie genau fühlt sich der Schmerz an? z.Bsp. drückend, stechend , klopfend...

- Gibt es etwas, was die Beschwerden verbessert oder verschlechtert?

   z.Bsp. Wärme, Kälte, Wetterwechsel, Lärm, Erschöpfung...

Auch persönliche Eigenheiten, wie zum Beispiel eine ausgeprägte Kälteempfindlichkeit oder Lieblingsspeisen werden berücksichtigt.

Seelische Beschwerden oder Eigenheiten haben einen hohen Stellenwert bei der Auswahl des homöopathischen Mittels und werden ohne jedes Urteil betrachtet.

Alle diese Hinweise sind ein Ausdruck der persönlichen Konstitution und jedes einzelne Symptom ist wie ein Puzzleteil für das passende Arzneimittel(bild).

 

Da für die richtige Mittelwahl die Krankengeschichte zeitaufwändig überarbeitet werden muss, erhält der Patient sein individuelles Mittel erst ein bis zwei Tage nach der Erstanamnese.

 

Es wird normalerweise nur ein einzelnes Mittel gegeben.

In Folgeterminen wird die Mittelwirkung analysiert, gegebenenfalls das Mittel wiederholt oder ergänzt durch ein anderes.

 

 

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© Heilpraktikerin Katja Maar